Papst Franziskus hat eine heftige Schelte an die Europäische Union gerichtet, in der er sagte, dass die Union den gleichen Weg einschlagen könnte, wie einst die Nazis. Er hat damit vollkommen recht, aber hört ihm jemand in der EU überhaupt zu?
Er sagte: "Die Europäische Union muss aufpassen, dass sie nicht den Weg der ideologischen Kolonisierung einschlägt. Dies könnte dazu führen, dass Länder gespalten werden und die EU scheitert." Er warnte auch, dass die Eurokraten "die Vielfalt der Länder respektieren müssen und sie nicht vereinheitlichen sollen. Ich glaube nicht, dass man das tun wird, aber seien wir vorsichtig, denn manchmal kommen sie und werfen Projekte wie dieses auf."
Paul A. Nuttall
ist Historiker, Autor und ehemaliger Politiker. Er war von 2009 bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments und war ein prominenter Aktivist für den Brexit.
"Nun, ich habe schon einmal gehört, wie Papst Franziskus die EU in diese Richtung kritisiert hat. Ich saß 2014 im Europäischen Parlament in Straßburg, als er davor warnte, dass die EU "Regeln festlegt, die als unsensibel gegenüber einzelnen Menschen wahrgenommen werden". Doch anscheinend haben die EU-Institutionen seine Warnungen nicht ernst genommen, und sieben Jahre später machen sie immer noch dieselben Fehler. Vielleicht ist dies der Grund, warum sein Urteil über die EU diesmal weitaus schärfer ausgefallen ist.
Meine
Bemerkung:
Auf
meiner Heimseite < Unwissenheit entmachtet rolli9341.de Menüpunkt
Zitat habe ich schon lange meine Bedenken zur Gründung der EU
geäußert:
(Ca.
vor 10 Jahren ! )
Eine
UNION ist die Vereinigung der Interessen aller
Beteiligten!"
"Die heutige EU
wird immer mehr zum Auslaufmodell in der Welt!"
"
Ist die heutige EU nur eine F a t a M o r g a n a
? "
"WOZU
und vor allem gegen WEN brauchen wir ein <
starkes > Europa?"
(
Diese Frage ist ja nun beantwortet! )
"
Wenn man der Presse folgt, könnte man glauben, die EU besteht nur
noch aus Deutschland! "
"Dieser
Globus veranschaulicht diese Konstellation so:
.jpg)
Hier
grenzt Deutschland direkt an Russland !!!"
"Brexit
JA - Brexit NEIN ? Die Frage muss lauten: < Auf wessen Füßen
steht die EU heute noch?"
"Washington
spioniert - Brüssel diktiert - Berlin pariert !"
"Das
heutige Modell der EU ist für die bilateralen Beziehungen der
einzelnen Länder kontraproduktiv !
Für
einige Länder ist sie wie ein KORSETT ! "

Ich
zitiere:
"
Die Briten wollen raus, die Italiener rebellieren, die Franzosen
gehen auf die Barrikaden:
Nie
bot die Europäische Union ein so klägliches Bild. Wenn es so
weitergeht, wird Brexit-Gipfel in die Geschichte eingehen:
als
Anfang vom Ende der EU. "
"
Nun ein aktueller Beitrag vom September 2018 dazu:
Juncker
deutet Kehrtwende bei EU-Flüchtlingspolitik an

EU-Kommissionspräsident
Jean-Claude Juncker: Zwei drängende Themen bestimmen das Treffen von
Europas Staatschefs: Migration und Brexit. (Quelle: Lisi
Niesner/Reuter
In
der Außenpolitik kommt die EU
seit
Jahren nicht voran, weil einige Staaten keine Flüchtlinge aufnehmen
wollen. Jetzt hat der Präsident der EU-Kommission einen ganz
neuen Vorschlag.
Im
Dauerstreit über die Verteilung von Flüchtlingen in Europa hat
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen Kurswechsel
angedeutet. Beim EU-Gipfel in Salzburg rückte er von der Haltung ab,
dass alle Mitgliedsstaaten zumindest einige Menschen aufnehmen
müssten. Stattdessen forderte er von Ländern, die keine Flüchtlinge
aufnehmen wollen, andere Beiträge zur Migrationspolitik.
Juncker
formulierte es so: "Die einen nehmen Flüchtlinge auf. Die, die
das nicht wollen, nicht können – obwohl sie es müssen –, die
müssen sich in Sachen Solidarität bewegen." Zudem sagte er:
"Man braucht Solidarität in Europa, das ist kein leeres
Wort." Damit kommt er den östlichen EU-Staaten entgegen, die
seit Jahren "flexible Solidarität" fordern – also etwa
finanzielle Beiträge statt der Aufnahme von Flüchtlingen.
Auch
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte jahrelang darauf beharrt, dass
alle EU-Staaten zur Aufnahme ankommender Flüchtlinge verpflichtet
werden. Die Kanzlerin äußerte sich dazu in Salzburg zunächst
nicht, sondern sprach sich erneut für einen besseren Schutz der
EU-Außengrenzen aus und begrüßte die geplante engere
Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Staaten. Der Migrationsstreit
ist eines der beherrschenden Themen bei dem zweitägigen informellen
Gipfel in der österreichischen Stadt. Das zweite Topthema sind die
Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens, die ebenfalls
völlig verhakt sind.
Auch
beim Brexit hakt es weiter
Merkel
warb für einen Brexit "in guter Atmosphäre" und in
"großem Respekt vor einander". In einigen Punkten sei eine
gute Zusammenarbeit möglich, etwa bei der inneren und äußeren
Sicherheit. Ähnlich hatte sich zuvor auch EU-Ratspräsident Donald
Tusk geäußert. Allerdings stellte er auch klar, dass die britischen
Vorschläge für eine künftige Wirtschafts- und Zollpartnerschaft
mit der EU nicht akzeptabel seien. Diese müssten überarbeitet
werden, forderte Tusk.
Darauf
gab die britische Premierministerin Theresa May sofort Kontra. Ihre
Brexit-Vorschläge seien "der einzige glaubwürdige und
verhandelbare Plan auf dem Tisch, der eine harte Grenze in Nordirland
vermeidet und auch dem Willen des britischen Volks entspricht",
sagte May in Salzburg. Großbritannien habe seine Position
weiterentwickelt, nun müsse die EU dies auch tun.
Damit
beharren sowohl Großbritannien als auch die EU auf der Forderung,
die jeweils andere Seite müsse sich bewegen. Nur bei der
Streitfrage, wie eine harte Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und
Nordirland vermieden werden kann, hatte die EU zuletzt
Nachbesserungen angekündigt. Ob und wie dies London überzeugen
kann, ist unklar. May begrüßte zumindest die Ankündigung.
Österreichs
Kurz sieht sich bestätigt
Inzwischen
wird die Zeit für die Brexit-Verhandlungen extrem knapp: Eigentlich
sollte bis Mitte Oktober ein Vertrag stehen, der den für 2019
geplanten Austritt regelt und einen chaotischen Bruch vermeidet. Tusk
und auch der österreichische Ratsvorsitzende Sebastian Kurz sprachen
sich dafür aus, mehr Zeit zu lassen und einen Brexit-Sondergipfel
Mitte November einzuberufen.

Die
britische Premierministerin Theresa May und Österreichs Kanzler
Sebastian Kurz: Bei inoffiziellen EU-Treffen geht es auch um den
Brexit.
Auch
beim zweiten großen Streitthema Migration ist unklar, ob die seit
Jahren vertieften Gräben zwischen den EU-Staaten letztlich
überbrückt werden können. Österreichs Kanzler Kurz betonte, es
sei ja schon viel erreicht worden. Seine Vorschläge einer stärkeren
Außengrenzensicherung und eines Kampfs gegen illegale Schlepper, die
vor drei Jahren noch als rechts oder rechtsradikal abgestempelt
worden seien, würden inzwischen in der EU umgesetzt.
Ratschef
Tusk kündigte eine stärkere Zusammenarbeit mit nordafrikanischen
Ländern wie Ägypten an. Er werde einen gemeinsamen Sondergipfel mit
der Arabischen Liga im Februar vorschlagen. Zugleich rief er die
EU-Staaten dazu auf, die Schuldzuweisungen in Sachen Migration zu
beenden und zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zurückzukehren:
"Trotz der aggressiven Rhetorik bewegen die Dinge sich in die
richtige Richtung."
Zum
geplanten Ausbau der EU-Grenzschutzagentur Frontex sagte Kurz, die
Umsetzung werde wesentlich von der Definition des Mandats der Agentur
abhängen. Einige Staaten hatten sich zuletzt besorgt gezeigt,
womöglich die Hoheit über Einsatzkräfte auf eigenem Staatsgebiet
zu verlieren. Die EU-Kommission hatte vergangene Woche vorgeschlagen,
Frontex bis 2020 auf 10.000 Einsatzkräfte auszubauen und das Mandat
deutlich auszuweiten. Darüber wollten die Staatsspitzen in Salzburg
am Donnerstag beraten.
Mein
Kommentar: <
Junker eiert nur noch rum ! >
Wie
ich schon 2012 betonte kann der Aufbau einer
EUROPÄISCHEN UNION nur in KLEINEN SCHRITTEN erfolgen.
Damit
meine ich, man muss differenzierter vorgehen, weil die Bedingungen in
den Ländern durch ihre geschichtliche >Entwicklung dies
verlangt!